Vegetarischer «Zmorge», Ruedi Josuran und Rhetorik – die Voraussetzungen für einen perfekten Samstagmorgen, nicht wahr? Je rund 20 Teilnehmende waren an unseren Workshops im Hiltl in Zürich, dem ältesten vegetarischen Restaurant der Welt.
Der Fokus lag dabei nicht auf ausgefeilten Präsentationen oder dem Abklappern von Themen, sondern auf dem bewussten Zuhören und dem Einnehmen neuer Perspektiven.
Stimmen aus dem Workshop
Ich fand den Morgen extrem spannend. Von jemandem zu hören, der so viel Erfahrung hat wie Ruedi, war für mich sehr wertvoll. Am Ende sind es einfache Prinzipien: authentisch bleiben, bei sich bleiben, nicht überladen. Gerade in unserer komplexen Medienwelt braucht es nicht noch mehr Effekte, sondern Echtheit.
Ronald van der Meer, Leiter Umdenken-Kurs
Wir wollten unsere Werkzeuge in Kommunikation und Rhetorik schärfen, und genau das ist passiert. Auch mit Erfahrung lohnt es sich, wieder an sich selbst zu schleifen: Was kann ich klarer machen? Was kann ich weglassen? Wie baue ich eine Geschichte auf? Dieses Handwerk habe ich heute ganz konkret mitgenommen.
Rolf Weber, Koordinator international LabOra
Ein Satz ist mir besonders geblieben: Perfektionismus ist der Killer des Authentischen. Ich habe gemerkt, wie viel Druck ich mir oft selbst mache. Heute habe ichgelernt, vorbereitet zu sein und dann bewusst Raum für Spontanität und für Gott zu lassen. Dieses Vertrauen nehme ich weit über den Tag hinaus mit.
Salome Nick, Leiterin Ora et LabOra
Ich war zum ersten Mal in einem Raum mit so vielen Christinnen und Christen ausserhalb der Kirche, und es hat mich tief berührt. Mut, Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen habe ich aufgesogen wie ein Schwamm. Kommunikation ist für mich noch neu und nicht perfekt, aber ich weiss jetzt: Ich darf wachsen, Schritt für Schritt.
Priska Pawlowski, Administration LabOra ab April
Was mich am meisten berührt hat, war der Gedanke: Werde die Person, zu der du bestimmt bist. Weniger vergleichen, weniger etwas anderes sein wollen und mehr zu dem werden, was Gott in dich hineingelegt hat. Genau dort liegt deine Stärke. Diese Kernbotschaft nehme ich aus dem heutigen Tag mit.
Greti Wüthrich, CPO bei LabOra
Auch mit viel Erfahrung lohnt es sich, sich wieder aussetzen zu lassen. Keine PowerPoint, kein Schema – sondern jemand, der in die Situation hineinspricht. Das hat mir inhaltlich geholfen und mich als Lehrer neu geschärft. Dieses Lernen auf zwei Ebenen nehme ich mit.
Luca Deon, Geschäftsinhaber Deon Architekten AG
Klar, einfach, authentisch
Der Workshop hat einmal mehr gezeigt: Gute Kommunikation entsteht nicht durch mehr Komplexität, sondern durch Reduktion, Haltung und Echtheit. Wer klar kommuniziert, bleibt verständlich. Wer authentisch ist, bleibt in Erinnerung.
Giorgia Koller ist Mitarbeiterin von comm-unity creative collective AG und unterstützt LabOra in der Kommunikation.
